Algenöl: Qualität, Herkunft und DHA/EPA – worauf es wirklich ankommt - Algenöl Liquid Lohnherstellung
Omega-3-Fettsäuren gehören zu den bekanntesten Inhaltsstoffen moderner Nahrungsergänzungsmittel. Lange Zeit stand dabei vor allem Fischöl im Mittelpunkt. Mittlerweile gewinnt eine pflanzliche Alternative zunehmend an Bedeutung: Algenöl aus Mikroalgen.
Doch Algenöl ist nicht gleich Algenöl. Die Unterschiede zwischen einzelnen Rohstoffen können erheblich sein. Herkunft, Algenstamm, DHA- und EPA-Gehalt, Reinheit, Oxidationsstabilität und Verarbeitung entscheiden darüber, wie gut sich ein Öl für hochwertige Nahrungsergänzungsmittel eignet.
Auch die Zielgruppe spielt eine wichtige Rolle. Während bei manchen Produkten eine ausgewogene Kombination aus DHA und EPA im Vordergrund steht, können andere Rezepturen gezielt auf einen höheren DHA- oder EPA-Anteil ausgelegt werden.
Die Nuventiq GmbH entwickelt und produziert flüssige Nahrungsergänzungsmittel und bietet Unternehmen unterschiedliche Algenöl-Konzepte an – von KIDS und Daily bis zu DHA+ und EPA+. Wir sind der passende Partner für die Lohnherstellung von Algenöl Liquid.
In diesem Beitrag erklären wir, woher Algenöl stammt, welche Funktionen DHA und EPA erfüllen, woran man hochwertige Rohstoffe erkennt und welche Möglichkeiten Algenöl für moderne Produktlinien bietet.
Was ist Algenöl und woher kommt es?
Algenöl ist ein Öl, das aus bestimmten Mikroalgen gewonnen wird. Diese mikroskopisch kleinen Organismen können unter geeigneten Bedingungen langkettige Omega-3-Fettsäuren bilden.
Im Unterschied zu Fischöl stammt Algenöl nicht aus Fischen, sondern direkt aus den produzierenden Mikroorganismen.
Für die Herstellung von Omega-3-reichem Algenöl werden beispielsweise Mikroalgen aus den Gattungen Schizochytrium oder Crypthecodinium eingesetzt. Welche Fettsäuren das fertige Öl enthält, hängt unter anderem vom jeweiligen Organismus, dem Produktionsverfahren und der Rohstoffspezifikation ab.
Nicht jede Mikroalge produziert relevante Mengen beider Omega-3-Fettsäuren. Manche Algenöle enthalten überwiegend DHA, andere liefern sowohl DHA als auch EPA.

Warum enthalten Fische überhaupt Omega-3-Fettsäuren?
In marinen Nahrungsketten stehen Mikroalgen am Anfang der Versorgung mit bestimmten langkettigen Omega-3-Fettsäuren.
Fische nehmen diese Fettsäuren über ihre Nahrung auf, beispielsweise durch den Verzehr kleinerer Meeresorganismen.
Bei Algenöl wird diese Nahrungskette gewissermaßen abgekürzt: Die Omega-3-Fettsäuren werden direkt aus dafür geeigneten Mikroalgen gewonnen.
Dadurch entsteht eine Alternative zu Fischöl, die ohne die Gewinnung von Öl aus Fischen auskommt.
Werden Mikroalgen im Meer geerntet?
Für viele kommerzielle Algenöle werden Mikroalgen unter kontrollierten Bedingungen in geschlossenen Produktionssystemen kultiviert.
Dabei werden geeignete Nährstoffe bereitgestellt und wichtige Prozessparameter überwacht. Nach der Kultivierung wird die Biomasse geerntet und das Öl gewonnen sowie gegebenenfalls weiter aufgereinigt.
Die genaue Herstellung unterscheidet sich je nach Produzent und Algenstamm.
Eine kontrollierte Kultivierung kann Vorteile hinsichtlich Rückverfolgbarkeit und Prozesskontrolle bieten. Sie bedeutet jedoch nicht automatisch, dass jedes Algenöl frei von Schadstoffen ist oder grundsätzlich eine bessere Umweltbilanz als jedes Fischöl besitzt.
Entscheidend sind die tatsächlichen Produktionsbedingungen und nachweisbaren Qualitätsdaten.
DHA und EPA – die beiden wichtigsten Omega-3-Fettsäuren im Algenöl / Liquid Lohnherstellung
Bei der Bewertung eines Algenöls stehen insbesondere zwei langkettige Omega-3-Fettsäuren im Mittelpunkt:
DHA – Docosahexaensäure
EPA – Eicosapentaensäure
Beide gehören zu den mehrfach ungesättigten Fettsäuren und erfüllen unterschiedliche physiologische Funktionen.
DHA: Bedeutung für Gehirn und Sehfunktion
DHA ist ein wichtiger struktureller Bestandteil von Zellmembranen, unter anderem im Gehirn und in der Netzhaut des Auges.
In der Europäischen Union sind für DHA unter bestimmten Voraussetzungen gesundheitsbezogene Aussagen zugelassen.
Dazu gehören:
DHA trägt zur Erhaltung einer normalen Gehirnfunktion bei.
DHA trägt zur Erhaltung normaler Sehkraft bei.
Für diese beiden Aussagen ist unter anderem eine tägliche Aufnahme von 250 mg DHA erforderlich.
Darüber hinaus existieren besondere zugelassene Aussagen zur DHA-Aufnahme während Schwangerschaft und Stillzeit sowie zur Entwicklung von Gehirn und Augen bei Säuglingen und Kindern. Diese sind an spezifische Voraussetzungen gebunden und dürfen nicht pauschal auf jedes Algenölprodukt übertragen werden.
EPA: Bedeutung für die Herzfunktion
EPA ist ebenfalls eine langkettige Omega-3-Fettsäure.
Eine bekannte zugelassene gesundheitsbezogene Aussage betrifft die gemeinsame Aufnahme von EPA und DHA:
EPA und DHA tragen zu einer normalen Herzfunktion bei.
Die positive Wirkung stellt sich bei einer täglichen Aufnahme von 250 mg EPA und DHA ein.
Wichtig: Diese Aussage bezieht sich auf die Kombination beider Fettsäuren und nicht auf eine beliebige Einzelmenge EPA.
EPA wird außerdem in der Forschung im Zusammenhang mit verschiedenen physiologischen Prozessen untersucht. Daraus lassen sich jedoch nicht automatisch zusätzliche zugelassene Werbeaussagen für Nahrungsergänzungsmittel ableiten.
Ist DHA oder EPA wichtiger?
Eine pauschale Antwort gibt es nicht.
DHA und EPA unterscheiden sich in ihren physiologischen Funktionen und ihrem Einsatz in verschiedenen Produktkonzepten.
DHA steht beispielsweise bei Produkten im Mittelpunkt, die auf die zugelassenen Aussagen zur normalen Gehirnfunktion und Sehkraft ausgerichtet sind.
Bei anderen Rezepturen kann eine Kombination aus DHA und EPA sinnvoll sein, etwa für Produkte, bei denen die zugelassene Aussage zur normalen Herzfunktion verwendet werden soll.
Entscheidend ist nicht, welche Fettsäure grundsätzlich besser ist, sondern welche Zusammensetzung zum vorgesehenen Produktkonzept passt.
Algenöl ist nicht gleich Algenöl: Die wichtigsten Qualitätsunterschiede
Wer Algenöl als Rohstoff einkauft oder ein eigenes Omega-3-Produkt entwickeln möchte, sollte nicht ausschließlich auf den Preis pro Kilogramm achten.
Zwei Algenöle können auf den ersten Blick ähnlich aussehen und dennoch
erhebliche Unterschiede aufweisen.

1. DHA- und EPA-Konzentration
Ein entscheidendes Qualitäts- und Vergleichsmerkmal ist der tatsächliche Gehalt an DHA und EPA.
Ein Algenöl kann beispielsweise einen hohen DHA-Anteil und einen deutlich niedrigeren EPA-Anteil besitzen. Andere Rohstoffe weisen ein ausgewogeneres Verhältnis auf.
Für die Produktentwicklung ist deshalb wichtig, wie viele Milligramm DHA und EPA eine definierte Tagesportion tatsächlich liefert.
Ein höherer Gesamt-Omega-3-Gehalt ist nicht automatisch die beste Wahl. Maßgeblich ist, ob das Fettsäureprofil zum geplanten Produkt passt.
2. Das Verhältnis von DHA zu EPA
Neben der absoluten Konzentration ist das Verhältnis beider Fettsäuren relevant.
Ein Verhältnis von 2:1 bedeutet beispielsweise, dass doppelt so viel DHA wie EPA enthalten ist.
Bei einem Verhältnis von 3:1 liegt der DHA-Anteil entsprechend dreimal so hoch wie der EPA-Anteil.
Solche Verhältnisse sind wichtige Rezepturparameter. Sie erlauben jedoch für sich genommen keine Aussage darüber, ob ein Produkt gesundheitlich überlegen ist.
3. Herkunft und Rückverfolgbarkeit
Hochwertige Rohstoffe sollten eindeutig identifizierbar sein.
Wichtige Informationen sind beispielsweise:
Verwendeter Mikroalgenstamm
Hersteller und Produktionsstandort
Herstellungsverfahren
Chargennummer und Rückverfolgbarkeit
Rohstoffspezifikation
Analysenzertifikat
Lebensmittelrechtliche Eignung
Gerade für Nahrungsergänzungsmittel-Marken ist eine transparente Lieferkette ein wichtiges Qualitätsmerkmal.
4. Oxidationsstabilität und Frische
DHA und EPA sind mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Aufgrund ihrer chemischen Struktur reagieren sie empfindlich auf oxidative Prozesse.
Sauerstoff, Licht, Temperatur und Lagerbedingungen können die Qualität eines Omega-3-Öls beeinflussen.
Oxidationsprozesse können unter anderem unerwünschte Geruchs- und Geschmacksveränderungen verursachen.
Bei hochwertigen Algenölen kommt es deshalb nicht nur auf den ursprünglichen Fettsäuregehalt an, sondern auch auf eine geeignete Verarbeitung und Lagerung.
5. Analytische Qualitätsparameter
Für die Bewertung von Omega-3-Ölen werden verschiedene analytische Kennzahlen herangezogen.
Dazu gehören insbesondere:
Peroxidzahl (PV): Gibt Hinweise auf primäre Oxidationsprodukte.
Anisidinzahl (AV): Kann zur Bewertung bestimmter sekundärer Oxidationsprodukte herangezogen werden.
TOTOX-Wert: Kombiniert Peroxidzahl und Anisidinzahl nach der Formel TOTOX = 2 × PV + AV.
Diese Werte sind bei geeigneten Ölen wichtige Qualitätsindikatoren. Ihre Aussagekraft und die passenden Grenzwerte müssen jedoch anhand des konkreten Algenöls und der jeweiligen Analysenmethode bewertet werden. Nicht jede Methode ist für jede Algenölmatrix gleichermaßen geeignet.
Weitere Prüfungen können unter anderem den Fettsäuregehalt, unerwünschte Kontaminanten und produktspezifische Qualitätsparameter umfassen.
6. Geschmack, Geruch und sensorische Qualität
Auch die Sensorik spielt eine wichtige Rolle.
Gerade bei flüssigen Nahrungsergänzungsmitteln werden Geruch und Geschmack unmittelbar wahrgenommen.
Ein hochwertiges Algenöl sollte deshalb nicht nur analytisch überzeugen, sondern auch zur vorgesehenen Anwendung passen.
Abhängig vom Rohstoff und Produktkonzept können geeignete Aromen oder weitere Rezepturbestandteile eingesetzt werden.
Insbesondere bei Kinderprodukten ist eine angenehme Sensorik ein wichtiger Entwicklungsfaktor.
Warum ist der Schutz vor Sauerstoff bei Algenöl so wichtig?
Algenöl enthält oxidationsempfindliche mehrfach ungesättigte Fettsäuren.
Deshalb müssen bei der Verarbeitung und Abfüllung geeignete Maßnahmen zum Schutz vor Sauerstoff berücksichtigt werden.
Dazu können unter anderem gehören:
Geeignete Lagerbedingungen für den Rohstoff
Begrenzung unnötiger Sauerstoffkontakte
Kontrollierte Misch- und Abfüllprozesse
Stickstoffbegasung, soweit technologisch geeignet
Geeignete licht- und sauerstoffschützende Verpackungen
Rezepturabhängige Stabilitätsprüfungen
Bei Nuventiq kann Stickstoff bereits während des Mischprozesses und im weiteren Abfüllprozess eingesetzt werden.
Dadurch lässt sich der Kontakt des Produkts mit Luftsauerstoff reduzieren.
Die tatsächliche Wirkung auf die Haltbarkeit und Oxidationsstabilität muss jedoch für die jeweilige Rezeptur durch geeignete Prüfungen nachgewiesen werden.
Eine hochwertige Omega-3-Rezeptur benötigt nicht nur gute Rohstoffe, sondern auch einen darauf abgestimmten Herstellungsprozess.
Welche Algenöl-Produkte sind möglich? Die Nuventiq-Konzepte
Algenöl bietet zahlreiche Möglichkeiten für individuelle Produktentwicklungen.
Bei Nuventiq GmbH Lohnherstellung können unterschiedliche DHA- und EPA-Profile, Dosierungen, Trägerölmischungen und Verpackungskonzepte berücksichtigt werden.

Besonders interessant sind vier Produktlinien.
1. Algenöl KIDS – Omega-3-Konzepte für Kinder
Für Kinderprodukte kann eine speziell abgestimmte Algenöl-Rezeptur entwickelt werden.
Ein mögliches Konzept ist ein DHA-betontes Öl für Kinder ab vier Jahren, sofern Dosierung, Rohstoffe, Kennzeichnung und die übrigen rechtlichen Anforderungen entsprechend geprüft werden.
Dabei spielen insbesondere folgende Faktoren eine Rolle:
Altersgerechte Verzehrempfehlung
Definierte DHA- und EPA-Mengen
Angenehmer Geschmack
Einfache Dosierbarkeit
Geeignete Verpackung
Hohe Anforderungen an Stabilität und Qualität
Je nach Produktkonzept können weitere Inhaltsstoffe wie Vitamin D3 oder Vitamin K2 geprüft werden.
Gerade bei kombinierten Kinderprodukten müssen jedoch die Gesamtzufuhr, die jeweilige Altersgruppe und die rechtliche Zulässigkeit sorgfältig bewertet werden.
2. Algenöl Daily – Omega-3 für die tägliche Versorgung
Die Daily-Variante ist als klassisches Algenölprodukt für Erwachsene konzipiert.
Im Mittelpunkt steht eine definierte Kombination aus DHA und EPA.
Je nach Rohstoffbasis und Zielsetzung können unterschiedliche Konzentrationen und Fettsäureverhältnisse umgesetzt werden.
Ein solches Produkt eignet sich für Marken, die ihr Sortiment um eine pflanzliche Omega-3-Alternative zu Fischöl erweitern möchten.
3. Algenöl DHA+ – Rezepturen mit erhöhtem DHA-Anteil
Bei DHA+ steht eine besonders DHA-betonte Zusammensetzung im Vordergrund.
Hierfür können geeignete DHA-reiche Algenöle ausgewählt oder verschiedene Rohstoffe miteinander kombiniert werden.
Die Rezeptur wird auf eine definierte DHA-Menge pro Tagesportion ausgelegt.
Für die Produktkommunikation können unter den jeweiligen Voraussetzungen die zugelassenen gesundheitsbezogenen Aussagen zu DHA und der normalen Gehirnfunktion beziehungsweise Sehkraft relevant sein.
4. Algenöl EPA+ – Rezepturen mit erhöhtem EPA-Anteil
Für EPA+ werden geeignete EPA-reiche Algenölrohstoffe benötigt.
Da nicht jedes kommerzielle Algenöl größere Mengen EPA enthält, ist die Rohstoffauswahl hier besonders wichtig.
Ziel ist eine Rezeptur mit gezielt erhöhtem EPA-Anteil und einem entsprechend definierten DHA/EPA-Profil.
Dabei ist zu beachten, dass ein hoher EPA-Gehalt allein keine zusätzlichen gesundheitsbezogenen Aussagen rechtfertigt.
Die tatsächliche Produktkommunikation richtet sich nach den zugelassenen Claims und den jeweiligen Verwendungsbedingungen.
Welche DHA/EPA-Verhältnisse sind für Algenölprodukte möglich?
Die folgenden Beispiele verdeutlichen unterschiedliche Rezepturansätze.
Produktkonzept
Möglicher Schwerpunkt
Zielgruppe
Algenöl KIDS
DHA-betonte, altersgerecht dosierte Rezeptur
Kinder ab 4 Jahren
Algenöl Daily
Kombiniertes DHA/EPA-Profil, beispielsweise 2:1
Erwachsene
Algenöl DHA+
Erhöhter DHA-Anteil, beispielsweise 3:1 oder stärker DHA-betont
Erwachsene mit Interesse an DHA-fokussierten Produkten
Algenöl EPA+
EPA-betontes Profil, abhängig von verfügbaren Rohstoffen
Erwachsene mit Interesse an EPA-fokussierten Produkten
Die genannten Verhältnisse sind Beispiele für Produktkonzepte, keine medizinischen Dosierungsempfehlungen und keine Aussage über eine nachgewiesene Überlegenheit bestimmter Verhältnisse.
Welche Konzentrationen tatsächlich möglich sind, hängt von der Verfügbarkeit und Spezifikation der eingesetzten Algenölrohstoffe ab.

Algenöl oder Fischöl – was sind die Unterschiede?
Algenöl und Fischöl können beide DHA und EPA liefern. Sie unterscheiden sich jedoch hinsichtlich ihrer Herkunft und teilweise auch ihrer Fettsäureprofile.
Algenöl wird aus geeigneten Mikroalgen gewonnen und kann bei entsprechender Auswahl aller Zutaten eine vegane Omega-3-Quelle darstellen.
Fischöl wird aus Fischen oder Fischnebenprodukten gewonnen und enthält je nach Rohstoff unterschiedliche Mengen an EPA und DHA.
Die wesentlichen Unterschiede liegen damit in der Herkunft, der Zusammensetzung, der Verarbeitung und der Eignung für bestimmte Ernährungskonzepte.
Ein pauschaler Qualitätsvorteil lässt sich daraus nicht ableiten.
Sowohl hochwertiges Algenöl als auch hochwertiges Fischöl müssen hinsichtlich Reinheit, Oxidationsstabilität und Fettsäuregehalt geprüft werden.
Auch die ökologische Bewertung hängt von den konkreten Produktionsbedingungen ab.
Algenöl als Private Label oder individuelle Lohnproduktion
Für Nahrungsergänzungsmittel-Marken, Onlinehändler und Unternehmen mit eigenen Gesundheitsprodukten bietet Algenöl interessante Möglichkeiten zur Sortimentserweiterung.
Die Nuventiq GmbH ist auf flüssige Nahrungsergänzungsmittel spezialisiert und unterstützt Unternehmen bei der Entwicklung und Herstellung individueller Algenölprodukte.
Mögliche Leistungen umfassen:
Auswahl geeigneter Algenölrohstoffe
Entwicklung individueller DHA/EPA-Profile
Rezepturentwicklung und Anpassung
Verarbeitung unter geeigneten Schutzbedingungen
Abfüllung in verschiedene Flaschengrößen
Etikettierung und Chargenkennzeichnung
Produktspezifische Qualitätskontrollen
Neben klassischen Algenölprodukten sind auch Kombinationen mit weiteren fettlöslichen Vitaminen denkbar.
Die konkrete Umsetzbarkeit hängt von der Rezeptur, den Rohstoffspezifikationen und den regulatorischen Anforderungen ab.
Fazit: Hochwertiges Algenöl erkennt man nicht allein am Omega-3-Gehalt
Algenöl ist eine vielseitige Quelle langkettiger Omega-3-Fettsäuren und bietet interessante Möglichkeiten für moderne flüssige Nahrungsergänzungsmittel.
Entscheidend für die Produktqualität sind jedoch weit mehr Faktoren als die bloße Angabe von DHA und EPA auf dem Etikett.
Herkunft, Algenstamm, Fettsäureprofil, Reinheit, Oxidationsstabilität, Sensorik und Herstellungsprozess müssen gemeinsam betrachtet werden.
Auch die Zielgruppe bestimmt die Anforderungen an eine Rezeptur.
Ob KIDS, Daily, DHA+ oder EPA+: Mit einer gezielten Rohstoffauswahl und professionellen Produktentwicklung lassen sich unterschiedliche Algenölkonzepte realisieren.
Ein hochwertiges Algenölprodukt beginnt bei der Auswahl des richtigen Rohstoffs – und endet mit einer kontrollierten, stabilitätsorientierten Abfüllung.
Häufig gestellte Fragen zu Algenöl
Woher kommt Algenöl?
Algenöl wird aus bestimmten Mikroalgen gewonnen. Diese werden für die kommerzielle Produktion häufig unter kontrollierten Bedingungen kultiviert. Das Öl wird anschließend aus der Algenbiomasse gewonnen und weiterverarbeitet.
Ist Algenöl vegan?
Algenöl kann eine vegane Quelle für DHA und EPA sein. Für ein vollständig veganes Endprodukt müssen auch alle weiteren Zutaten und Verarbeitungshilfsstoffe entsprechend geeignet sein.
Was ist der Unterschied zwischen DHA und EPA?
DHA und EPA sind langkettige Omega-3-Fettsäuren mit unterschiedlichen physiologischen Funktionen. DHA ist unter anderem ein Bestandteil von Zellmembranen im Gehirn und in der Netzhaut. Für EPA und DHA gemeinsam ist unter bestimmten Bedingungen eine gesundheitsbezogene Aussage zur normalen Herzfunktion zugelassen.
Woran erkennt man hochwertiges Algenöl?
Wichtige Kriterien sind ein definierter DHA/EPA-Gehalt, die Rückverfolgbarkeit des Rohstoffs, geeignete Analysenzertifikate, Reinheit, Oxidationsstabilität und eine auf das Produkt abgestimmte Verarbeitung.
Ist Algenöl besser als Fischöl?
Nicht grundsätzlich. Beide können wertvolle Quellen für DHA und EPA sein. Algenöl bietet insbesondere für vegane Produktkonzepte Vorteile. Die Qualität muss bei beiden Ölarten anhand konkreter Analysedaten bewertet werden.
Kann Algenöl für Kinder entwickelt werden?
Ja. Es können spezielle Algenölprodukte für Kinder entwickelt werden. Entscheidend sind die altersgerechte Dosierung, die Rohstoffqualität, eine geeignete Sensorik und die Prüfung aller rechtlichen Anforderungen.
Kann Algenöl besonders viel DHA oder EPA enthalten?
Ja. Abhängig von den verfügbaren Mikroalgenölen und ihrer Zusammensetzung können DHA- oder EPA-betonte Rezepturen entwickelt werden.
Können Algenöl und Vitamin D3 oder K2 kombiniert werden?
Solche Kombinationen sind technologisch grundsätzlich denkbar. Die konkrete Eignung muss anhand der Rohstoffe, der Stabilität und der vorgesehenen Dosierung geprüft werden.
Kann man Algenöl als Private Label herstellen lassen?
Ja. Nuventiq unterstützt Unternehmen bei der Entwicklung und Lohnproduktion individueller flüssiger Algenölprodukte, einschließlich unterschiedlicher DHA/EPA-Profile, Abfüllung und Etikettierung.
Sie möchten ein eigenes Algenölprodukt entwickeln?
Die Nuventiq GmbH entwickelt und produziert flüssige Nahrungsergänzungsmittel für Unternehmen und Marken.
Ob Algenöl KIDS, Daily, DHA+ oder EPA+: Wir unterstützen Sie dabei, aus einer Produktidee eine passende Rezeptur und ein marktfähiges Produktkonzept zu entwickeln.
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Quellen und weiterführende Informationen
EFSA – European Food Safety Authority: Wissenschaftliche Bewertungen zu DHA, EPA und zugelassenen gesundheitsbezogenen Angaben.
Europäische Kommission: EU-Register nährwert- und gesundheitsbezogener Angaben.
Verordnung (EU) Nr. 432/2012: Liste zugelassener gesundheitsbezogener Angaben über Lebensmittel.
Verordnung (EU) 2015/2283: Neuartige Lebensmittel und ihre rechtlichen Anforderungen.
Europäische Kommission: Unionsliste zugelassener neuartiger Lebensmittel gemäß Durchführungsverordnung (EU) 2017/2470.
GOED – Global Organization for EPA and DHA Omega-3s: Brancheninformationen und Qualitätsstandards für Omega-3-Öle.
Hinweis: Dieser Beitrag dient der allgemeinen fachlichen Information. Gesundheitsbezogene Aussagen, Rohstoffzulassungen, Dosierungen und die Verkehrsfähigkeit konkreter Produkte sind jeweils im Einzelfall zu prüfen.


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